Methodik



Das Befragungsinstrument basiert auf dem Employee Portal Success Model

Das Modell ist folgendermaßen zu interpretieren: Das Mitarbeiterportal wird im Hinblick auf System-, Informations-, Prozess-, Kollaborations- und Servicequalität evaluiert. Diese Charakteristika beeinflussen die Portalnutzung sowie die Zufriedenheit der Nutzer. Der individuelle Portalnutzen wird durch die Benutzung des Portals erzielt. Dieser Portalnutzen beeinflusst wiederum (positiv oder negativ) die Nutzerzufriedenheit sowie die zukünftige Benutzung des Informationssystems und hat Auswirkungen auf den organisationalen Nutzen des Portaleinsatzes.

Die Befragung erfolgt nach neun Erfolgsdimensionen

  • Die Dimension Systemqualität (System Quality) umfasst Messgrößen über das Mitarbeiterportal als Informationssystem. Hierbei werden Kriterien wie Performance, Funktionalität und Usability herangezogen.
  • Informationsqualität (Information Quality) bezieht sich auf die Qualität des Output des Mitarbeiterportals, also auf die Qualität der Informationen, die das Portal bereitstellt.
  • Prozessqualität (Process Quality) erfasst die Qualität der Unterstützung von Arbeitsprozessen, die durch über Portal abgebildet werden.
  • Mit Kollaborationsqualität (Collaboration Quality) wird erfasst, inwiefern das Mitarbeiterportal die Zusammenarbeit der Benutzer untereinander unterstützt.
  • Servicequalität (Service Quality) beinhaltet Messgrößen über den angebotenen und abgerufenen Support durch den Anbieter des Mitarbeiterportals. Hierunter fallen beispielsweise die Verfügbarkeit und Kompetenz des Service-Personals sowie die angebotene Schulungsmaßnahmen.
  • Zur Erfassung der tatsächlichen Portalnutzung (Actual Portal Use) wird in diesem Zusammenhang der wahrgenommene Umfang der Nutzung der verschiedenen Funktionalitäten des Mitarbeiterportals erhoben.
  • Nutzerzufriedenheit (User Satisfaction) misst die gefühlsbezogene Einstellung der Benutzer gegenüber dem Mitarbeiterportal. Diese Messgröße umfasst Kriterien wie Adäquanz, Effizienz und Effektivität der Portalnutzung.
  • Der Portalnutzen aus Nutzerperspektive (Individual Portal Benefits) umfasst die individuellen Nutzenpotenziale des Mitarbeiterportals wie verbesserte Informationsversorgung, Zweckmäßigkeit und Arbeitseffizienz.
  • Der Portalnutzen aus organisatorischer Perspektive (Organizational Benefits) erfasst den Nutzen, den die einsetzende Organisation aus dem Einsatz des Mitarbeiterportals bezieht.